Der Jahrgang fuhr in zwei Gruppen. Die erste Gruppe (7a, 7b und 7d) startete am 12.01.2026 morgens und die zweite Gruppe (7c und 7e) folgte dann am 18.01.2026 um 1:30 Uhr mit einer Nachtfahrt. Nach unserer 8-stündigen Busfahrt von Mühlheim nach Bramberg in Österreich sind wir voller Vorfreude am Hotel Wolkensteinbär angekommen. Dort gab es dann morgens zur Frühstückszeit ein kurzes Aufeinandertreffen der fünf Klassen, bevor die einen frühstückten und die anderen in die Busse stiegen und heimfuhren.

Am Nachmittag konnten wir unsere Skier, Stöcke, Schuhe und Helme beim Skiverleih gleich neben der Bergbahn ausleihen. Wir wurden nach unserer Selbsteinschätzung  in verschiedene Gruppen aufgeteilt. Jeden Tag setzten sich die Ski-Lehrkräfte zusammen und  änderten  bei Bedarf die Einstufung in die Gruppen unterschiedlichen Niveaus.

Abends hatten wir zusammen ein lustiges Programm, was jede Klasse gemeinsam geplant hatte. Meist nach dem Abendessen erfolgten Zimmerkontrollen – die Lehrer schauten, ob unsere Zimmer aufgeräumt waren. Dabei konnten wir sie manchmal auch bestechen, indem wir verschiedene Sachen vorführten wie z. B. ein Gedicht aufsagen. So sammelten wir Punkte für die Zimmer-Olympiade.

Wenn wir etwas verloren oder irgendwo vergessen hatten, konnten wir es am Abend auslösen, indem wir beliebige Dinge vorführen mussten. Das war immer lustig und führte nicht wirklich dazu, dass wir besser auf unsere Sachen aufpassten. Bei so viel Ausrüstung auch kein Wunder…

Am zweiten Tag ging es dann mit dem Skifahren los. Die Profis und Fortgeschrittenen sind zu den verschiedenen Pisten auf den Berg gefahren. Die Anfänger sind zum Üben im Tal auf verschiedenen Übungsbereichen des „Wennsergletschers“ gefahren. Dort haben wir zunächst bremsen, laufen und Kurven fahren gelernt. Auch das Liftfahren mussten wir lernen – erst mit dem Tellerlift und anschließend mit dem Ankerlift.

Je nachdem, welche Fortschritte die Schüler der einzelnen Gruppen gemacht hatten, wurden sie auch schon hochgestuft und sind dann am nächsten Tag auch auf den unterschiedlichen Pisten auf dem Berg gefahren. Das war nach dem 2. Übungstag für viele Gruppen der Fall.

Oben auf der Piste hatte man eine super Aussicht und außerdem richtig viel Spaß diese runterzufahren. Das weitläufige Skigebiet „Am Wildkogel“ bot verschiedene Schwierigkeitsstufen, so war für jeden etwas dabei.

An einem Abend hatten die Lehrer eine Überraschung geplant. Wir machten eine Nachtwanderung mit Fackeln. Währenddessen hatten die restlichen Lehrer draußen im Hof eine Schirm-Party mit Kinderpunsch organisiert. Es gab Après-Ski-Musik und wir hatten jede Menge Spaß beim Karaoke.

Die zweite Gruppe hatte etwas Pech, weil am vierten Ski-Tag die Bergbahn für Stunden ausfiel. Da brauchte es schnell ein Alternativprogramm. Das war aber schnell gefunden: Die ganze Gruppe wanderte einfach bei strahlendem Sonnenschein am Fluss Steinach entlang von der Jugendherberge zum Übungsgletscher. Dort konnten die Schüler im Schnee spielen und auf der Hütte auch etwas essen und trinken. So war der Tag gerettet.

Am letzten Ski-Tag hatten es alle Gruppen geschafft, mit hoch auf die Piste zu kommen und wir haben gemeinsam das Gruppenbild gemacht. Auch der zweiten Gruppe stand wieder eine funktionstüchtige Bergbahn zur Verfügung, so stand dem Ski-Vergnügen und Gruppenfoto auch nichts mehr im Wege.

Am letzten Abend fand dann noch eine Disco statt. Rückblickend muss ich sagen, es war eine sehr schöne Ski-Woche mit vielen Highlights, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

(von Elisa Willing 7a und ergänzt von Fr. Lösewitz 7c)