Schulkalender

FEG Mühlheim am Main

G8 oder G9 oder G8 und G9?

Kein Thema bewegt die schulpolitische Diskussion derzeit so sehr wie die Frage, ob Gymnasien künftig in acht oder neun Jahren zum Abitur führen sollen. Im Folgenden finden Sie Informationen dazu, wie sich das Friedrich-Ebert-Gymnasium in dieser Frage positioniert.


Hintergrund, Rechtslage

Im Dezember 2012 wird der Hessische Landtag Veränderungen am Hessischen Schulgesetz beschließen. Damit sollen Gymnasien selbst entscheiden können, ob Sie weiterhin bei G8 bleiben und Verbesserungen des bestehenden Systems umsetzen oder ob sie eine Schulzeitverlängerung zu G9 durchführen. Zusätzlich wird es einen Modellversuch geben, in dem ein paralleles Angebot von G8 und G9 erprobt werden soll.

In jedem Falle ist vorgesehen, dass ein Wechsel der Schulzeitdauer nur für die Jahrgangsstufen möglich ist, die in Zukunft neu als 5. Klassen in eine Schule aufgenommen werden; bestehende Jahrgangsstufen bleiben auf jeden Fall bei G8.

Sollte eine Schule zu G9 wechseln oder am Modellversuch teilnehmen wollen, ist eine umfassende Konzeption der Gesamtkonferenz zu erarbeiten, und es muss eine Reihe von Gremien und Institutionen zustimmen (Schulkonferenz, Schulelternbeirat, Schülerrat, Schulträger, Staatliches Schulamt).

Es besteht keine Notwendigkeit, bereits zum kommenden Schuljahr eine Veränderung vorzunehmen. Das Kultusministerium eröffnet den Schulen auch für die Jahre 2014 oder 2015 die Möglichkeit, auf Wunsch oder bei Bedarf die Schulzeit zu verlängern.


Friedrich-Ebert-Gymnasium 2013


Im Friedrich-Ebert-Gymnasium wird es im kommenden Schuljahr 2013/14 keine Veränderung des bisherigen Systems geben. Das heißt, für die kommenden 5. Klassen bleibt es bei G8.

Der Grund dafür ist, dass sich die Schulgemeinde des FEG Zeit nehmen möchte, sorgfältig die Vor- und Nachteile der jeweiligen Ausgestaltungen zu überprüfen. Dazu werden entscheidungsrelevante Daten erhoben, wie beispielsweise die Ergebnisse des ersten Abiturjahrganges mit G8, die Erfahrungen von Schülern und Eltern der bestehenden Klassen und die Erwartungen der Eltern der Grundschulen werden erfragt, die räumlichen Voraussetzungen am FEG zur Aufnahme von einem zusätzlichen Jahrgang werden geprüft, und es erfolgt eine Abstimmung mit benachbarten Schulen. - Erst danach wird eine wohlüberlegte Entscheidung für die Zukunft getroffen werden.

Es ist vielfach kritisiert worden, die Verkürzung der gymnasialen Schulzeit (G8) sei seinerzeit überstürzt und ohne konzeptionelle Begleitung erfolgt. Diesen Fehler möchten wir am Friedrich-Ebert-Gymnasium in der aktuellen Situation nicht wiederholen.

 

Zukünftige Entwicklung

Es sei an dieser Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Entscheidung für das Jahr 2013 keine Vorentscheidung für die zukünftige Entwicklung am FEG darstellt. Der Diskussions- und Entscheidungsprozess, der im Laufe des Jahres 2013 an der Schule zu führen sein wird, ist ergebnisoffen angelegt.

Ehemaligentreffen im FEG

Klassentreffen verströmen bisweilen ein wenig das Aroma von Bilanzpressekonferenzen. Aussagekräftig sind auch jene, die man nicht sieht. Mancher, der keine Bilder von Haus, Frau und Kindern auf den Tisch legen kann, will sich der Frage "Was hast Du so gemacht?" offenbar lieber nicht stellen und lässt die Einladung sausen. Für nicht wenige war die Schule ja nun wegen miserabler Noten und dem ständigen Kampf um den Klassenerhalt eine Qual, die sie davon abhält, später wieder den Fuß in die Penne zu setzen. Richtig? "Ist nicht so!", sagt Joachim Haberer (61).

Der Förderverein sucht neue Vorstandsmitglieder

Am 15.05.2013 findet die diesjährige Jahreshauptversammlung des Vereins der Freunde und Förderer statt. Beginn ist um 20.00 Uhr im Musiksaal des Friedrich-Ebert-Gymnasiums. Nach dem sich einige unserer Vorstandsmitglieder schon jahrelang engagiert haben, möchten sie gerne diese Posten an andere Eltern bzw. Mitglieder weitergeben. Wir suchen dringend einen Kassierer/in und einen Schriftführer/in. In den vergangenen Jahren konnte der Verein mit seinen Geldern nicht nur zur Unterstützung von Unterrichtsmaterialien und Schulfahrten beitragen, sondern er hat sich auch an größeren Ausgaben für die Schule beteiligt.z.B:

  • an der Schulhofumgestaltung
  • am "Grünen Klassenzimmer"
  • an der Videoüberwachung der Fahrradständer
  • am Kunstcontainer "FEGtory"
  • am digitalen "Schwarzen Brett"


Die Haushaltsmittel der Schulen werden jedes Jahr geringer, deshalb ist die Unterstützung durch den Förderverein für alle am Friedrich-Ebert-Gymnasium besonders wichtig.

Bitte helfen Sie dem Förderverein, melden Sie sich und kommen Sie zur Jahreshauptversammlung am 15.05.2013 um 20.00 Uhr ins Friedrich-Ebert-Gymnasium.

Margit Früchtl-Staab
(Vorsitzende)

Weitere Infos auf der Seite des Fördervereins unter der Rubrik Schulgemeinde

Abschied von Frau Studiendirektorin Sabine Kriegel

Im Anschluss an die Gesamtkonferenz an der Friedrich-Ebert-Schule verabschiedete das Lehrerkollegium die allseits beliebte und geschätzte Kollegin Sabine Kriegel in den Ruhestand. Schulleiter Stefan Sturm gab einen kurzen Abriss über ihren beruflichen Werdegang, der Frau Kriegel vor 26 Jahren an das FEG führte. In vielen Funktionen, u.a. als Fachsprecherin in Französisch sowie ab 2004 als Fachbereichsleiterin des Fachbereiches I (Sprachen) setzte sie viele Akzente und brachte die Schule deutlich voran. Neben ihrer fachlichen Kompetenz überzeugte sie auch durch ihren Charme und war äußerst beliebt sowohl bei Schülerinnen und Schülern als auch bei Kolleginnen und Kollegen. Als Zeichen seiner Wertschätzung überreichte der Schulleiter Frau Kriegel eine selbstgestaltete Urkunde, in der er sie zum Mitglied der Schulleitung auf Lebenszeit ernannte und sie jederzeit zu einer Tasse Kaffee willkommen heiße.

"Ein Stern, der deinen Namen trägt…"

Sabine Jung vom Personalrat betonte in ihrer kurzweiligen und sehr persönlichen Ansprache vor allem die menschliche Seite. Sie erinnerte an gemeinsame Studienfahrten, bei denen Frau Kriegel durch ihr ausgleichendes Wesen Spannungen entschärft und eine Wohlfühlatmosphäre geschaffen habe. Sie habe auch für eine nette Stimmung im Lehrerzimmer gesorgt. Selbst als Vorsitzende bei Abiturprüfungen, die sie akribisch leitete, fehlte nie eine Blume im Raum und ein Glas Wasser für die Prüflinge. Im Namen aller Kolleginnen und Kollegen bedauerte Frau Jung den Übergang in den Ruhestand, der eine große Lücke hinterlasse. Emotionaler Höhepunkt der Feierstunde war die musikalische Einlage der beiden Kollegen Manfred Hardt und Michael Rohowsky, deren Balladen alle Teilnehmer zum mitsingen motivierten. Mit dem Lied "Ein Stern, der deinen Namen trägt" wurde Frau Kriegel von Lehrern, Elternvertretern und Vertretern der Schüler verabschiedet. Sie bedankte sich in einer letzten Ansprache und beteuerte, die beste von allen Schulen, mit den nettesten Kollegen, den angenehmsten Schülern und den verständnisvollsten Eltern verlassen zu müssen. Mit dieser Liebeserklärung an ihre Schule lud Frau Kriegel zu einem kleinen Abschiedsbuffet ins Atrium der Schule ein.