Schulkalender

FEG Mühlheim am Main

Akademische Feier am FEG mit Impressionen von Harry Potter und Dostojewski - Von Sebastian Krämer

In der Karriere einer Schülerin bzw. eines Schülers sind es gerade die Übergänge, die in Erinnerung bleiben. Sowohl die Einschulung als auch der Abschluss werden meist feierlich begangen.

 

Denkt man an Joanne K. Rowlings beliebten Romanhelden Harry Potter und seine Schule Hogwarts, wird traditionell das Ende jeden Schuljahres mit einem Abschlussfest gefeiert. In Zeiten von Corona sind solcherlei Festlichkeiten leider nur bedingt möglich. So mutete der Rahmen der diesjährigen akademischen Feier in der Turnhalle des Friedrich Ebert Gymnasiums doch etwas befremdlich an. Lediglich zwei Begleitpersonen konnten zu der Verabschiedung eingeladen werden, damit der vorgeschriebene Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden konnte. Ebenso fand für jedes der vier Tutorien von Frau Brauer-Deuse, Frau Jung, Herrn Bodensohn und Herrn Dorst eine separate einstündige Verabschiedung statt. Zudem musste die Halle mit Mund-Nasen-Schutz betreten werden und auf eine Gratulation wurde aus gegebenem Anlass verzichtet. Glücklicherweise ließen die äußerst kurzweiligen Reden von Herrn Sturm sowie Bürgermeister Daniel Tybussek die Anwesenden den ungewöhnlichen Rahmen kurz vergessen. Für den Schulleiter des FEG’s schloss sich gewissermaßen der „Kreis“, da er den aktuellen Abschlussjahrgang vor acht Jahren, im Jahr 2012, als neuer Schulleiter eingeschult hatte. Auch wenn die damalige Einschulung am gleichen Ort stattfand, war der Rahmen ohne Hygiene-Einschränkungen ein anderer gewesen. Etwas wehmütig zitierte der Schulleiter aus dem Harry Potter Roman „Harry Potter und Der Stein der Weisen“; in dem Roman erhält der Schüler Neville Longbottom die Auszeichnung für besondere Verdienste für die Schule und seinem Haus „Gryffindor“ werden Extrapunkte verliehen. Ein ähnliches System wünsche sich Sturm auch für seine Schule, was aber leider nicht möglich sei. Dennoch fordert er die AbsolventInnen dazu auf, Zivilcourage zu zeigen und für die eigenen Rechte einzustehen. Für russische Impressionen sorgte Tybussek mit einem Zitat des russischen Schriftstellers Fjodor Michailowitsch Dostojewski. Dabei war der Bürgermeister an diesem Vormittag in doppelter Funktion zu Gast, bekam doch sein ältester Sohn Jonas seine Hochschulreife verliehen.

 

Über eine zusätzliche Auszeichnung konnte sich u.a. die engagierte Schülerin Paula Locher freuen, die von Matthias Belz (Lions Club Mühlheim) mit dem Förderpreis des Lions Clubs Mühlheim ausgezeichnet wurde. Ebenso war Nathalie Klenner die Freude anzumerken, wurde sie doch mit einem Förderstipendium der Stiftung der Sparkasse Langen-Seligenstadt sowie dem Preis des Mühlheimer Buchladens für besondere Leistungen im sprachlich-literarisch-künstlerischen Bereich ausgezeichnet. Dass Ioannis Karamanlidis durchaus mit Zahlen umgehen kann, hat der Jahrgangsbeste mit der Traumnote 1,0 mehrfach unter Beweis gestellt. Ob er allerdings mit dem Abiturpreis der deutschen Mathematikvereinigung gerechnet hat, wird sein Geheimnis bleiben. Zudem wurden Niklas Jung (Ehrung der Deutschen Gesellschaft für Philosophie und des Landesverbandes Philosophie Hessen) und Emily Lingnau (Carl-Diercke-Preis für Geographie) mit Auszeichnungen bedacht. Abgerundet wurde der Ehrungsreigen mit Buchpreisen der Schule für sehr gute Abiturleistungen für Ioannis Karamanlidis (1,0), Paula Locher (1,1), Laura Back (1,4), Niklas Brill (1,5), Nathalie Klenner (1,6), Yannick Lowack (1,6), Lara Pagel (1,7), Janina Harder (1,7), Kristin Riedel (1,8), Emily Lingnau (1,8), Ömer Yilmaz (1,9) und Niklas Jung (1,9). So wurde den Abiturienten im Rahmen der Möglichkeiten dennoch ein würdiger Abschluss geboten, der in Erinnerung bleiben wird.

 

Bilder der Verabschiedung

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