FEG Mühlheim am Main

FEG und FES – Mühlheimer Schulen leben Europa

Kategorie: Neuigkeiten
Zuletzt aktualisiert am Freitag, 13. Juni 2014 06:24
Veröffentlicht am Mittwoch, 28. Mai 2014 05:54
Geschrieben von Joachim Haberer

Die Idee für Europa wird auch von den Mühlheimer Schulen Friedrich-Ebert-Gymnasium (FEG) und Friedrich-Ebert-Schule (FES) tatkräftig unterstützt: Im Rahmen der Städtepartnerschaft Mühlheim mit St. Priest kooperieren die Schulen mit dem Lycée Condorcet, dem Collège Colette, und dem Collège Boris Vian.

 

Bereits seit über 40 Jahren besteht diese Partnerschaft, ist lebendig wie eh und je und erfreut sich sowohl in Deutschland als auch in Frankreich wachsender Beliebtheit. Die Schüler lernen die Kultur und den Alltag im Gastland kennen und erleben, wie sie bereits Erlerntes direkt anwenden können. So erhielten auch in diesem Jahr Schüler der jeweiligen Jahrgangsstufe 8 die Möglichkeit zum Austausch: Rund 45 Schüler fuhren nach St. Priest, lebten etwa eine Woche in den Familien ihrer Jahrgangs-kollegen der dortigen Schulen, besuchten den Unterricht und erlebten zahlreiche Besichtigungen vor Ort. Einige Wochen später erfolgte der Rückbesuch der französischen Schüler in Mühlheim.

 

 

 

Durch den Austausch von zahlreichen Mails und SMS im Vorfeld wurde der Austausch organisiert. Begleitende Lehrer waren Frau Amélie Lismonde, Frau Rachel Barletta, Frau Agnès Letessier, Herr Jean Philippe Chaboud und von deutscher Seite Frau Sabine Jung und Herr Manfred Hardt vom FEG sowie Frau Hiltrud Hocke und Frau Ulrike Schwing vom FES. Die Fahrtkosten wurden von der Stadt Mühlheim teilweise bezuschusst und betrugen 75 € pro Person.

 

Ein neues Angebot wurde in diesem Jahr etabliert: Für Schüler der Klassen 9, die den Kontakt mit ihren Austauschpartnern aufrechterhielten, bestand erstmals die Möglichkeit, ein dreitägiges Beobachtungs-Betriebspraktikum zusammen mit ihrem Partner in Frankreich zu absolvieren. Zwei Schülerinnen, Melanie von der FES mit Morgane sowie Sonja vom FEG mit Amandine, waren als Praktikantinnen im Rathaus St. Priest tätig. In Mühlheim dagegen erhielten die Schülerinnen Einblick bei den Stadtwerken sowie in einer Grundschule. Betreut durch die Lehrer, konnten die Schülerinnen so Arbeitsrealitäten im Gastland und im eigenen Land erleben und miteinander vergleichen.

 

Im Rahmen des diesjährigen Austauschs in Mühlheim vereinbarten beide Seiten, die recht unterschiedlichen Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg in einem Projekt in den Klassen 9 und vielleicht sogar in einer gemeinsamen Fahrt nach Verdun aufzuarbeiten.

 

Alle Erfahrungen helfen den Schülern, das Gastland und seine Menschen besser kennen zu lernen, sich selbst in Europa zu positionieren und gemeinsam mit den Gastfamilien zu einem größeren Verständnis in und für Europa beizutragen.

 

(Autor: Joachim Haberer)